Naika Foroutan

deutsche Politik- und Sozialwissenschaftlerin; Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) seit 2017; Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin seit 2015, dort auch Gründungsmitglied und Leiterin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM, 2018-2023); Publikationen u. a.: "Die postmigrantische Gesellschaft", "Die Gesellschaft der Anderen" (mit Jana Hensel), "Es wäre einmal deutsch"

* 24. Dezember 1971 Boppard

Herkunft

Naika Foroutan wurde am 24. Dez. 1971 in Boppard am Rhein als Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters, des Fußballtrainers Bahman Foroutan, geboren. Sie hat einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester, die Schauspielerin Melika Foroutan. Als Kind lebte sie elf Jahre lang in Teheran, bevor die Familie die Islamische Republik Iran 1983 verließ und nach Boppard zurückkehrte, dem Heimatort der Mutter.

Ausbildung

F. studierte an der Universität zu Köln Politikwissenschaften, Romanistik und Islamwissenschaften und promovierte 2000-2004 bei Bassam Tibi an der Georg-August-Universität Göttingen.

Wirken

Akademische Laufbahn

Akademische Laufbahn An der Universität Göttingen begann F.s akademische Laufbahn als Lehrbeauftragte im Fachbereich Internationale Beziehungen. Ab 2006 lehrte sie an der Arbeitsstelle "Politik des Vorderen Orients" am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, bevor sie 2009 an das ...